Nahrungsmittelunverträglichkeiten

… Nahrungsmittelallergien sind dagegen immunologische Reaktionen, eine Überempfindlichkeit auf bestimmte, in den Nahrungsmitteln enthaltene Stoffe. Der Organismus bildet dadurch Antikörper, die durch eine Laboruntersuchung des Blutes feststellbar sind.
In den letzten Jahren hat die Zahl der Nahrungsmittelunverträglichkeiten und -allergien deutlich zugenommen und der Speiseplan der Betroffenen wird stark eingeschränkt. Bessern sich die Beschwerden nach einer Zeit der Karenz, ist eine Nahrungsmittelallergie unwahrscheinlich, dann handelt es sich eher um eine Unverträglichkeit. Denn wie ein Regenfass bis zu einer bestimmten Menge Wasser aufnehmen kann ohne überzulaufen, verträgt der Körper ein gewisses Maß an belastenden Stoffen. Erst wenn ein bestimmtes Limit überschritten wird, reagiert er bei einer Unverträglichkeit mit Symptomen wie z.B. Durchfall, Bauchkrämpfen, Gewichtsverlust, aber auch Kopfschmerzen, laufende Nase oder Husten können auf das Überschreiten dieser Grenze hindeuten. Hat man eine gewisse Zeit Diät gehalten, kann man bis zum erneuten Erreichen dieser Grenze relativ beschwerdefrei bleiben. Die Ursache ist dadurch aber nicht behoben – deshalb setzt hier die Naturheilkunde an, um durch unterstützende Förderung einer intakten Darmwand und Darmflora den Leidensdruck der betroffenen Patienten zu mindern. [zurück]