Funktionelle Herzerkrankungen

Dadurch entwickelt sich häufig ein übermäßiges Kontrollbedürfnis mit der Befürchtung, der Therapeut könne etwas übersehen. Gerade bei funktionellen Erkrankungen macht eine Therapie mit naturheilkundlichen Mitteln Sinn, denn Entspannungstechniken reichen in vielen Fällen nicht aus, um die erhöhte Angstbereitschaft zu reduzieren. Schulmedizinisch werden zum Beispiel bei einer Tachycardie (erhöhte Herzfrequenz) Betablocker verordnet. Diese können als Nebenwirkung einen erhöhten Blutzuckerspiegel, Asthmaanfälle, Herzrhythmus- oder auch Durchblutungsstörungen verursachen. In Fällen, in denen ein organischer Befund vorliegt, macht es durchaus Sinn, solche Nebenwirkungen in Kauf zu nehmen um z.B. das Risiko einer Herzinsuffizienz zu reduzieren. Im Falle der funktionellen Herzbeschwerden liegt die Ursache woanders – dort setzt die Naturheilkunde an. [zurück]